Aussichtspunkte

Der Wappenfelsen

In Zeiten eines schnelllebigen Internets verliert die Dauerhaftigkeit immer mehr an Wert. Trotzdem soll das eine oder andere gekritzelte „Ich war hier" noch mancherorts seinen Schreiber verewigen. Dieses Prinzip hatten schon unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren erkannt, und es überdauerte die Zeit. Auch Mittweidaer Studenten fanden es Ende des 19. Jahrhunderts spannend, sich ein Denkmal in Stein zu setzen.

Dass dies wirklich „für immer" war, können Sie selbst überprüfen: Am Lauenhainer Flur finden Sie den sogenannten „Wappenfelsen", der seinen Namen daher hat, dass Studenten dort das Wappen ihrer Korproration anbrachten. Besuchen Sie diesen Ort, der Sie für einen Moment über 100 Jahre zurück reisen lässt, und genießen Sie gleichzeitig einen der reizvollsten Aussichtspunkte des ganzen Talsperrengebietes.

 

Das Ringethaler Raubschloss

Nach einem Ausflug in die realistische Geschichte der Talsperre oder der Burg Kriebstein, können Sie im Ringethaler Raubschluss schließlich Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Zwar stammt das Fundament von einer echten Burg, die Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut wurde, aber übrig ist heute nur eine künstliche Ruine. Bauen Sie das Raubschloss in Ihrem Geiste neu, erleben Sie die Natur, die von der Gegend wieder Besitz ergriffen hat und lassen Sie Ihren Blick schweifen - von hier aus können Sie die gesamte Talsperrenschlaufe einsehen.

 

 

Die Schröterbastei

Wenn Sie vom Ringethaler Raubschloss weiterziehen in Richtung Falkenhain, erreichen Sie bald den Pfaffenstein. Auf ihm finden Sie die Schörterbastei. Von hier aus haben Sie einen imposanten Blick auf die Lauenhainer Bucht, die dortige Wochenendsiedlung sowie den gegenüberliegenden Wappenfelsen


Der Andreas-Hecht-Blick

Oberhalb der Fähranlegestelle Erlebach können Sie den Kriebsteiner Hafen bewundern. 70 Meter vom Wanderweg entfernt finden Sie eine Schutzhütte.

Der Aussichtspunkt wurde zu Ehren von Andreas Hecht geschaffen. 1929 verstarb dieser Heimatdichter und Redakteur des Waldheimer Tagesblattes.

 

Der Ehrenberger Hang

Rechts der Staumauer: Der Ehrenberger Hang© Gabriele OttichIn manchen Gegenden um die Talsperre herum ist der Boden geschützt und Sie dürfen nur auf den Wanderwegen gehen. Zwischen Lochmühle und Burg lohnt es sich aber, diese vorgegebenen Pfade kurz zu verlassen. Dann erreichen Sie an der gekennzeichneten Stelle den Ehrenberger Hang. Die Staumauer können Sie nirgends besser sehen als hier. Neben dem Weg finden Sie außerdem einen Hügel mit einem Burggraben. Hier stand früher das Ehrenberger Raubschloss.

 

Die Ehrenberger Bastei

Die Ehrenberger Bastei ist einer der schönsten Aussichtspunkte auf die Staumauer, die Wasserfläche und die dahinfließende Zschopau. Nehmen Sie sich die Zeit, innezuhalten und dieses Bild auf sich wirken zu lassen.

 

Höfchen/ Tanneberg

Am Wanderweg zwischen Höfchen und Tanneberg laden gleich 3 schön gestaltete Plätze zum Rasten und Genießen ein. Die Reizvolle Landschaft wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.